Sonntag, 24. Juni 2007

Statistik und Parameterschätzung (Übung 3)

Der Inhalt der dritten Übung besteht darin, eine statistische Auswertung vorzunehmen. Die Grunddaten sollten in Google Earth visuell dargestellt werden.

Zu Beginn musste man sich eine oder mehrere Gemeinden in Reinland-Pfalz aussuchen. Wir haben uns die Gemeinde Rodalben, im Kreis Südwestpfalz ausgesucht.

Abb.: Ausschnitt der Gemeinde Rodalben mit Google Earth

Die Entsprechende Auskunft über die Bodenrichtwerte der Gemeinde findet man im Bodenrichtwertinformationssystem von Rheinland-Pfalz.

Abb.: Ausschnitt aus dem Bodenrichtwertinformationssystem Rheinland-Pfalz.

Die ausgesuchte Gemeinde sollte dann mithilfe von Polygonen in die Gebiete der einzelnen Bodenrichtwerte unterteilt werden. Wichtig hierbei war, die Unterteilung der Stadt Rodalben in mindestens 30 unterschiedliche Gebiete. Die rot eingefärbten Gebiete bezeichnen in diesem Fall die teuersten Bodenpreise, die blauen die billigsten.

Hier der Link zu Google Earth: Bodenpreise Rodalben









Abb.: Die Gemeinde Rodalben, mit einer Eingrenzung der unterschiedlichen Bodenpreise.

Der zweite Teil der Aufgabe bestand darin eine Urlis
te zu erstellen und danach eine geeignete Auswertungsmethode zu finden. Wichtig war es folgende statistisch wichtige Begriffe zu Kennzeichnen:

Urliste je € pro m²:

15 / 45 / 43 / 55 / 55 / 60 / 75 / 65/ 10 / 45 / 70 / 65 / 90 / 90 / 90 / 90 / 90 / 75 / 12 / 70 / 10 / 55 / 60 / 60 / 23 / 38 / 20 / 70 / 10 / 55 / 40 / 26 / 33 / 15

Minimum: der kleinste Wert: 10 € pro m²

Maximum: der größte Wert: 90 € pro m²


Spannweite: Maximum - Minimum = 90 - 10 = 80 als Spannweite

Modus / Modalwert: der häufigste Wert: 90 € pro m², sowie 55 € pro m²

Median / Zentralwert: 50 % sind kleiner und 50 % aller Werte sind größer als der Median: 55 € pro m².


Mittelwert: alle Werte werden zusammengezählt und anschließen durch die Gesamtanzahl geteilt: 58,719 € pro m². Das Problem des Mittelwertes ist, dass er durch Ausreißer verfälscht werden kann. In diesem Fall gibt es nur eine geringe Abweichung des Mittelwertes in Vergleich zu dem Median.


Ausreißer: eine Zahl, die eine besonders hohe Abweichung vom Rest der Urliste aufzuweisen hat.

Mit Hilfe von Säulendiagrammen können einige der Werte anschaulich erklärt werden:


Abb.: Säulendiagramm

Der dritte Teil der Aufgabe bestand am Ende darin sich noch mit den beiden Begriffen der "Lageparameter" und "Steuerungsparameter" auseinander zu setzen. Sowie noch kurz die gewonnen Erkenntnisse aus der statistischen Untersuchung der Bodenpreiswerte der Gemeinde Rodalben zu beschreiben.

"Lageparameter":

Der Lageparameter soll beschreiben, wo das Datenmaterial auf der Achse zu finden ist. Ihn kennzeichnen der Modalwert, der Median und das Arithmetische Mittel.

"Streuungsparameter":

Der Streuungsparameter gibt an, in welcher Form und Intensität die Daten vorhanden sind. Ihn kennzeichnen die Spannweite und die Standartabweichung.

Hier einige Erkenntnisse zu den Bodenpreisen der Stadt Rodalben:

Im Zentrum und in den eher außerhalb liegenden Siedlungsgebieten der Stadt Rodalben befinden sich die, mit roter Farbe dargestellten, teuersten Bodenpreise. Die niedrigsten Bodenpreise sind in den Randbereichen und den Industriegebieten zu finden. Sie sind mit blauer Farbe gekennzeichnet. Die Spannweite befindet sich zwischen 10 und 90 €/m².

Donnerstag, 10. Mai 2007

Mini GIS (Übung 2)

Für eine thematische Kartengrundlage mit mindestens vier unterschiedlichen Nutzungsklassen sollte ein RasteGIS und ein VektorGIS erstellt werden.

GrundkarteUm das Raster GIS erstellen zu können benötigt man ein sogenanntes GRID, das mindestens 10*10 Reihen enthalten sollte. Danach mussten die einzelnen Rasterlflächen eingefärbt werden.

Rasterkarte:

Die Vektorisierung der Rasterkarte erfolgte per tracing.

Vektorkarte:
Ausschnitt aus dem Rastermodell:


Für ein RasterGIS gibt es folgende Datenspeicherungsmodelle:
  • Unkomprimierte
  • Komprimierte
Beispiele der beidem Datenspeicherungsmodell gibt es im folgenden:

Unkomprimiert

0 2 2 2 2 2 2 2 0 0 0 0
0 2 2 2 2 2 2 2 2 4 4 0
0 0 2 2 2 2 2 5 5 5 4 0

Komprimiert

(1 0) (7 2) (4 0)
(1 0) (8 2) (2 4) (1 0)

(2 0) (5 2) (3 5) (1 4) (1 0)

Ausschnitt aus dem Vektormodell:


Für ein VektorGIS gibt es diese Datespeicherungsmodelle:
  • hierarchisches Datenspeicherungsmodell
  • netzwerkartiges Datenspeicherungsmodell
  • relationales Datenspeicherungsmodell
  • objektorientiertes (semantisches) Datenspeicherungsmodell
  • Relationales Datenspeicherungsmodell
Beispiel eines hierarchischen und relationales Datenspeicherungsmodell.:

Ein hierarchisches Datenspeicherungsmodell beschreibt ein Gebiet durch Aufgliedern des betreffenden Gebietes vom Großen zum Kleinen, in immer detaillierter dargestellten Stufen.

Für ein relationales Datenspeicherungsmodell werden die vorhandenen Daten nach ihren Attributen tabellenartig seperat gespeichert. Die einzelnen Tabellen beziehen sich aufeinander und stehen in Relation zueinander.

Analyse von Schnittmengen

Ausgangssituation


Diese Ausgangssituation, die aus der Vektorkarte übernommen wurde, wird jetzt ein wenig verändert, so dass eine Überschneidung der beiden Fläche entsteht.

Vereinigungsmenge (UNION)

A N B Schnittmenge (INTERSECT)
Die Überschneidung der beiden Flächen ist die rote Kennzeichnung.

A O B
Differenz (SYMMETRICAL DIFFERENCE)

A ~ B
B ~ A

Dienstag, 1. Mai 2007

Erstellen eines Blog (Übung1)

Die Aufgabe bestand darin, einen Blog bei einem von vier vorgegebenen Anbietern zu erstellen und vier Posts darin zu veröffentlichen. Eingestellt werden sollten die drei Übungen aus dem Wintersemester 2006/2007 aus dem Fach Techniken der Plandarstellung, sowie ein abschließender Erfahrungsbericht über den Umgang mit dem jeweiligen Webblog – System.

Sonntag, 29. April 2007

Stadträume erfassen und darstellen. (Übung3)

Stadträume in Kaiserslautern sollten in dieser Übung, die in Verbindung mit der Übung 3 "Stadträume 3dimensional darstellen" steht erfasst und analysiert werden. Untersucht werden sollten sie nach:

1. Funktion
Die Bushaltestelle ist ein zentraler Knoten im ÖPNV von Kaiserslautern. Die Randbebauung des Platzes besteht aus Wohnhäusern mit Gastronomie und Gesc
häften im Erdgeschoss. Im Sommer wird der Rand des Platzes von den Cafés verwendet, um Sitzgelegenheiten im Freien anzubieten. Auf dem Platz finden neben dem Weihnachtsmarkt auch Stadtfeste, politische Kundgebungen
u.ä. statt. Er dient weiterhin als Durchgangsstrecke im Fußgängerzonensystem.

2. Gestalt
Raumart:
Der Raum ist ein geöffneter Stadtraum mit Randbebauung, bei dem sich i
n nördlicher Richtung an der Straße ein offener Raum ergibt. An den Raumöffnungen ergeben sich Torsituationen.

Raumform: Der Schillerplatz hat die Form von einem Rechteck mit
Unregelmäßigkeiten im Süden.

Raumproportionen: Das Verhältnis der Fassadenhöhe zur Breite des Platzes liegt mit etwa 1:3 in einem günstigen Bereich. Allerdings führt die zum Teil starke
Höhendifferenz zu einem eher negativen Raumeindruck.

3. Bedeutung
Geschichte des Schillerplatzes:
Ursprünglich war das Gebiet des Schillerplatzes Bestandteil der Talsenke der
Lauter. In den 1820er Jahren wurden eine erste Randbebauung und eine Bepflasterung des feuchten Gebietes durchgeführt. Anlässlich des 100. Geburtstages von Friedrich Schiller erhielt der Platz 1859 seinen Namen. Mit dem Bau der Ost-West-Achse 1954 wurde der Platz von der Fruchthalle getrennt. Der Leo-Erb-Brunnen wurde 1975 errichtet. Heute herrscht auf dem Schillerplatz ein Spannungsfeld zwischen der modernen Architektur auf der Südseite und der Florentiner Renaissance der Fruchthalle.

4. Empfinden
Durch den Automobilverkehr wirkt der Bereich um die Baushaltestelle hektisch und unruhig. Er bietet sich daher nicht zum Verweilen an.




Der Brunnen hat einen unschönen Sockel, der verkommen wirkt. Die Säulen wirken im Winter kalt und abstoßend. Im Sommer ist der Brunnen jedoch schöner anzusehen und die Bewegung des Wassers wirkt beruhigend.






Die Begrünung des Schillerplatzes ist generell als sehr positiv zu bezeichnen, im Winter wirken die Bäume jedoch kahl. Im Sommer sind die Bäume ein willkommener Schattenspender.





Ein weitere Teil der Aufgabe bestand darin den Stadtraum zu erfassen, darzustellen und wenn möglich weiterzuentwickeln.

Hier die Karte der Bestandsaufnahme:
















Die Idee der Weiterentwicklung des Platzes begann mit dem
Aufstellen von Bänken , die Sitzmöglichkeiten bieten und zum Verweilen einladen sollten, unabhängig von Sitzmöglichkeiten der Cafés und der Bushaltestelle. Der laute Bereich um die Straße und die Bushaltestelle könnte mit Hilfe von geeigneten Baumbepflanzungen vom Rest des Platzes abgetrennt werden. So bekommt der Platz mehr Gemütlichkeit, es wird ruhiger und freundlicher.

Danach sollte ein Plan gelayoutet werden, der alle diese Aspekte der Untersuchung darstellt und erklärt.

Donnerstag, 26. April 2007

Erfahrungsbericht

Das Erstellen eines Blogs ist interessant und bei blogger.com ganz einfach. Das Hochladen der Bilder gestaltet sich etwas zeitaufwendig, wobei das Schwierige daran ist, dass einmal hochgeladene Bilder nicht mehr nachzubearbeiten sind und erneut hochgeladen werden müssen.

Weiterhin stört, dass man die vorgegebenen Layouts gar nicht, oder nur eingeschränkt bearbeiten kann. Es ist teilweise nur möglich die Schrift und / oder die Hintergrundfarbe des Blogs zu ändern. Die manchmal doch sehr breiten Ränder der vorgegebenen Layouts sind eher unschön, da sich der ganze Text und alle Seitenelemente einen eher kleinen Raum teilen müssen, während die breiten Ränder einfach leer sind.

Mittwoch, 25. April 2007

Stadträume 3dimensional darstellen (Übung3)

Die Aufgabe bestand darin, Stadträume zu erfassen und mit Hilfe des Sketch-up Programms dreidimensional darzustellen.

Dazu mussten zu Beginn die Fassaden fotografiert und mit Hilfe eines CAD Programms (Adobe Photo Shop) bearbeitet und entzerrt werden. Hier sind einige Beispiele :




























Der zweite Schritt bestand darin, die äußeren Begrenzungen des Stadtraumes in dem Sketch-up Programm aufzubauen und die Fassaden einzufügen. Auch mussten noch Details wie Informationstafeln, Bäume, Autos und Weiteres eingefügt werden, so dass zum Schluss ein lebendiger Stadtraum entstanden ist.















































Im letzten Schritt sollte man die ersten beiden Schritte in einem Vergleich darstellen und präsentieren.

Raster to Vector / Vector to Raster (Übung2)

Eine beliebige Planvorlage sollte bei dieser Übung im Rasterformat eingefärbt, ins Vektorformat konvertiert und dann wieder ins Rasterformat umgewandelt werden.

Man sollte die Planvorlage jederzeit ein wenig verändern, um zu sehen, ob sich dies einfach oder kompliziert gestaltet. Auch sollte man Auffälligkeiten der beiden Formate miteinander vergleichen und in einer PowerPoint Präsentation darstellen:

Das Einfärben im Rasterformat gestaltet sich noch recht einfach. Die ausgesuchte Planvorlage lässt sich ohne Probleme schnell und einfach verändern.

Das Konvertieren in das Vektorformat dauert, je nach Plangröße, sehr lange. Danach lässt sich die Planvorlage leicht und schnell verändern. Felder einzufärben geht schnell, da die Linien bereits nachgezogen sind. Die Linien wirken blasser, sind aber alle noch vollständig vorhanden.

Das Zurückkonvertieren in die Rasterdatei geht recht schnell. Das Abspeichern danach dauert dafür jetzt umso länger. Eine Weiterverarbeitung durch einfärben, Linien verändern und ähnliches ist nur noch schwer möglich, da man die einzelnen Flächen wieder extra markieren muss und die schon vorhandenen Farben nur überzeichnet und nicht durch neue ersetzt. Die Linien der Planvorlage sind nicht mehr vollständig vorhanden und die Farben wirken verändert.

Deutlich geworden ist bei dieser Übung, dass das Arbeiten in einer Vektordatei viel einfacher ist als in einer Rasterdatei, da

· die Vektordatei kleiner und somit leichter zu handhaben ist

· sich die Vektordatei mit einem sehr geringen Arbeitsaufwand verändern lässt.
Planlayout (Übung1)

Die erste Aufgabe der Vorlesungsreihe Techniken der Plandarstellung bestand darin einen Plan zu layouten und die zwei vorgegebenen Rasterkarten zu kolorieren.




















Das Ko
lorieren konnte entweder per Hand nach dem Plotten des Planes oder zuvor mit Hilfe von CorelDraw eingefärbt werden. Das Einfärben mit CorelDraw gestaltete sich ganz einfach und half uns im Umgang mit dem Zeichenprogramm besser werden.




















Bei der Erstellung des Planlayouts sollte darauf geachtet werden wie Überschriften, Legenden, die eigentlichen Pläne und weiteres angeordnet sind.